Wie wir arbeiten

Tumaini Dala e.V. wird von Deutschland aus organisiert, doch natürlich gibt es auch in Kenia verantwortliche Ansprechpartner. Diese sorgen für die Verteilung der Hilfsmittel, finden Patenkinder und besuchen diese regelmäßig, um über ihre Entwicklung zu berichten. Alle Beteiligten arbeiten derzeit ehrenamtlich, sodass die Spenden wirklich bei den Kindern und der Gemeinschaft vor Ort ankommen.

Team in Deutschland

Neben den Vorsitzenden Josephine und Harald Hohpe und Beate Oth besteht das Team hier aus vielen weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich z.B. um das Thema Patenschaften, Projekte oder diese Webseite kümmern. Die Verwaltung und Buchhaltung, die bei einem Vereins anfällt, wird hier gestemmt. Es werden Spendengelder gesammelt und es wird die Werbetrommel gerührt, um den Verein und sein Wirken bekannt zu machen.
Wir arbeiten mit regelmäßigen größeren Überweisungen nach Kenia, um zusätzlich zu den Kontoführungsgebühren Kosten für viele kleine Überweisungen zu vermeiden.

Die Paten treffen sich mindestens einmal im Quartal zum Austausch. Es ist immer schön zu hören, wie sich die Familien und Patenkinder positiv entwickeln.

Team in Kenia

Unser Team in Kenia ist in dem Verein Lela Hope organisiert.

Der Vorsitzende des Vereins ist Joseph Otieno, ein Bruder von Josephine. Der Aktivste in Kenia ist Josephine‘ s zweiter Bruder Erick. Er arbeitet als Lehrer und ist der Betreuer unserer Patenfamilien. Neben den beiden Brüdern, helfen auch ihr Cousin und ein Freund bei der Organisation und Verteilung der Hilfen vor Ort. Da auch in Kenia alle ehrenamtlich arbeiten, ist es nicht so einfach, dort viele Mitstreiter zu finden. Man benötigt schon eine große Portion Idealismus.

Erick steht in engem Kontakt mit den unterstützten Patenfamilien und Patenkindern. Er besucht sie regelmäßig (mehrmals pro Jahr) und ermöglicht so gelegentlich auch ein Videotelefonat mit unseren Schützlingen und gibt allen Paten regelmäßige persönliche Updates. Dies bedeutet für ihn einen großen zeitlichen Aufwand neben seinem Beruf und seiner Familie, denn die Patenfamilien leben nicht nur in der Stadt sondern vor allem weit verstreut auf dem Land. Das bedeutet lange Strecken, die er mit einem Leih-Motorrad zurücklegen muss. Da die Straßen sehr schlecht und staubig sind, hat sich Erick leider in den letzten Monaten eine starke Stauballergie zugezogen. Seit uns unser Mitglied Christoph, der im Sommer in Kenia war, davon berichtet hat, versuchen wir privat (= außerhalb des Vereins, ohne Spendenquittung) Geld für ein Tuk-Tuk ( geschlossenes, ganz kleines Auto) für Erick zu sammeln. Wir alle wissen, dass die sehr gute Patenbetreuung davon abhängt, dass Erick auch in Zukunft seine Fahrten unternehmen kann. Wir hoffen, dass wir bis zum Jahresende das Geld für das Tuk-Tuk zusammen bekommen, um dann in Kenia vor Ort das Tuk-Tuk ( ca. 3.000 € ) kaufen zu können. Stand der Sammlung am 26.11.2023: 992,98 € .

Gerne können Sie uns dabei auch mit einer Spende auf das PayPal Konto: Josephineachieng54@yahoo.com unterstützen. Es muss Ihnen aber klar sein, dass wir dafür keine Spendenbescheinigung ausstellen können. Wir haben uns für diesen Weg der privaten Sammlung nach Rücksprache mit dem Finanzamt entschieden, um allen späteren Problemen bei der Nutzung ( Fahrtenbuch, private Nutzung) aus dem Weg zu gehen. Wir können Ihnen aber garantieren, dass das Geld zu 100% in das Tuk-Tuk investiert wird. Vielen Dank vorab.

Geschafft ! Am 07 Januar 2024 hatten wir 3.400 € zusammen. Nun macht Erick den Führerschein und dann werden wir Bilder vom neuen Tuk-Tuk erhalten. Nochmals vielen Dank an alle, die gespendet haben. VIELEN LIEBEN DANK !

Spenden an den Verein überweisen Sie bitte auf unser Vereinskonto ( siehe Impressum)

Erick ist aber nicht nur für die Patenkinder unentbehrlich, sondern auch federführend an allen anderen Projekten beteiligt. Alle durchgeführten Projekte werden von Erick begleitet. Wir hatten im August 2022 das große Glück, dass Erick uns auf Einladung für 4 Wochen in Deutschland besuchen durfte und alle Paten kennenlernen konnte. Das hat uns alle sehr zusammen geschweißt.


Mit einem wachsenden Verein wird auch die Arbeit für unsere Helfer in Kenia immer zeitintensiver. Da alle auch ihre eigenen Familien ernähren müssen, wollen wir in Zukunft nicht ausschließen, auch eine Aufwandsentschädigung an unsere Helfer zu zahlen. Damit gewährleisten wir, dass wir auch weiterhin mit unseren zuverlässigen Partnern vor Ort arbeiten können. Wir halten Sie zu diesem Thema informiert. 26.11.2023